Der Klima-Garten am Campus Grüental macht Zukunftsbäume und ihre Ökosystemleistungen erlebbar. Als innovatives Freiluftlabor sensibilisiert er die breite Bevölkerung und stärkt das Mikroklima.
Das Projekt "Klima-Garten auf dem Campus Grüental" macht sichtbar, wie die Grünräume der Städte klimaresilienter und lebenswerter gestaltet werden können. Der Garten wird in Zusammenarbeit mit Studierenden entworfen, welche folgenden Projektantrag stellen. Im Klima-Garten werden unterschiedliche Vegetationssysteme und sickerfähige Beläge angelegt, die zeigen, wie Hitze gemindert und Regenwasser vor Ort zurückgehalten werden kann. Der Klima-Garten dient als Lehr-, Forschungs- und Bildungsplattform, die den vegetativen Sukzessionsprozess unterschiedlicher Parkwald-Typen darstellt und innovative Lösungen für die Stadtentwicklung vermittelt.
Durch praktische Arbeiten, Echtzeit-Sensorik an Bäumen und Böden sowie anschauliche Experimente können Studierende aktiv an Datenerhebungen mitwirken und die Öffentlichkeit ökologische Zusammenhänge unmittelbar erleben. Dabei werden zentrale Themen wie Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaanpassung und nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung behandelt.
Das Projekt trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 bei, indem es urbane Ökosystemleistungen – etwa Kühlung, CO₂-Speicherung und Wasserhaltefähigkeit – quantifiziert und vermittelt. Als Living Lab stärkt der Klima-Garten interdisziplinäre Zusammenarbeit, verbindet Forschung, Lehre und Öffentlichkeit und macht nachhaltige Transformation erlebbar. Er zeigt praxisnah, wie nachhaltige Stadtlandschaften aussehen können, und sensibilisiert für Themen wie Biodiversität, Klimaanpassungund verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Die Finanzierung der Umsetzung wird durch die ZHAW getragen. Der Projektantrag beinhaltet nur die Kosten für die zweite Hälfte der Pflanzen.