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Acker Schweiz

Für eine Generation, die weiss, was sie isst!

Gemeinnütziges | 8006 Zürich

Gewünschter Fördergeldbeitrag: CHF 5’000

Realisierungstermin: 31.12.2026

Förderprojekt
Jury-Voting

Teilnahme des Schulhaus Untermosen am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie mit Einrichtung, Bewirtschaftung und Einbindung eines schuleigenen Gemüseackers im Schulalltag.

Acker Schweiz engagiert sich für mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel sowie für gesunde Ernährung. Dafür setzen wir unser im Regelunterricht integriertes Bildungsprogramm GemüseAckerdemie um. Dieses richtet sich an Kinder von 7 bis 12 Jahren, ist am Lehrplan 21 ausgerichtet und darauf ausgelegt, die Pädagog*innen bei der Einrichtung und Einbindung eines Gemüseackers in den Schulalltag zu unterstützen. Im Rahmen des Programms bauen die Kinder (u.a. im Fach Natur, Mensch, Gesellschaft) ihr eigenes Gemüse an und erleben so unmittelbar, woher das Essen auf ihren Tellern kommt und sie entdecken, wie lecker gesunde Ernährung sein kann.

Mit eurer Unterstützung kann das Schulhaus Untermosen (Gulmenstrasse 4, 8820 Wädenswil) 2026 mit mindestens drei Klassen in der ersten Stufe der GemüseAckerdemie an unserem Bildungsprogramm teilnehmen. Gemeinsam werden rund 60 Kinder und deren Familien, 3 Lehrpersonen, 1-3 AckerMentor*innen (Freiwillige, die mithelfen) und 2 AckerCoaches (Gartenfachkräfte, die bei den Pflanzungen begleiten und anleiten) den Gemüseacker aufbauen, bewirtschaften und als nachhaltigen Bildungs- und Naturerfahrungsort etablieren.

Da ein eigener Gemüsegarten für viele Pädagog*innen schwierig umzusetzen ist, unterstützen wir die teilnehmende Bildungseinrichtung mit allem, was dazugehört: Anbauplanung, Pflanz- und Saatgut, Bildungsmaterialien und einer umfangreichen digitalen Lernplattform, Fortbildungen, Newsletter, tatkräftiger Unterstützung bei den Pflanzungen und einer persönlichen Ansprechperson vor Ort. Durch praxisorientierte Bildungsmaterialien und die Arbeit auf dem Acker trägt das Programm zu einer zeitgemässen Bildung bei, welche die Umweltkompetenz, das Nachhaltigkeitsbewusstsein und eine gesunde Ernährung der Schüler*innen stärkt.

Im Unterschied zu ausserschulischen Angeboten können durch das im Regelunterricht integrierte Bildungsprogramm Kinder aus allen Verhältnissen erreicht werden. Der Gemüseacker ist ein inklusiver Lernort, an dem alle Kinder unabhängig von Hintergrund oder Leistungsniveau beitragen können.

Unser “Train-the-Trainers”-Ansatz setzt auf den Kompetenz- und Wissenstransfer an die Bildungseinrichtung, so dass die Pädagog*innen ihren Gemüseacker nach durchschnittlich vier Jahren selbständig jährlich neu bepflanzen und mit neuen Kindern didaktisch nutzen können. Damit schaffen wir an Schulen einen dauerhaften, qualitätsvollen und nachhaltigen Lernort in der Natur, an dem möglichst viele Kinder mindestens einmal in ihrem Leben selbst Gemüse anbauen können.

Der Gemüseanbau auf dem schuleigenen Acker sensibilisiert Kinder auf mehreren Ebenen für einen Lebensstil, der für sie und auch für unseren Planeten gesund ist. Sie lernen, wie viel Mühe und Zeit nötig ist, bis Lebensmittel auf dem eigenen Teller landen und entwickeln dadurch eine grössere Wertschätzung für die Natur. Auf dem Gemüseacker sind sie in Kontakt mit Pflanzen und dem Boden und erkennen sich als Teil der Natur. Hier steigern die Kinder ihre Selbstwirksamkeit, entscheiden mit, wachsen als Gruppe zusammen und entwickeln Empathie. Sie übernehmen gemeinsam Verantwortung für ihren Acker und erfahren Wissenswertes zum ökologischen Gemüseanbau, zum nachhaltigen Konsumverhalten und Ressourcennutzung, zur Biodiversität, gesunder Ernährung und Lebensmittelverschwendung. Dieses Wissen tragen die Kinder in ihr allgemeines und familiäres Umfeld und werden befähigt, die Gesellschaft nachhaltig und ganzheitlich zu beeinflussen und ihre Zukunft positiv mitzugestalten.



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