Rätsel, Erinnerungen und Begegnungen: Wir stärken die Sensibilität für ältere Menschen im Knonaueramt mit Angeboten, die Aktivierung, Teilhabe und Vernetzung fördern.
„Knonaueramt denkt mit – Ein regionales Gedächtnis- & Begegnungsprojekt“
Eingereicht von: Spitex Knonaueramt
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1. Projektidee in Kürze
„Knonaueramt denkt mit“ ist ein niederschwelliges, gemeindeübergreifendes Aktivierungs- und Begegnungsprojekt für alle Generationen.
Mit drei leicht umsetzbaren Modulen – Gedächtnispostkarten, offene Rätseltische und ausleihbare Memory-Boxen – schaffen wir neue, spielerische Kontaktpunkte für mentale Gesundheit, soziale Teilhabe und intergenerationelle Begegnung im gesamten Bezirk.
Das Projekt ist einfach, positiv, inklusiv und in jeder Gemeinde sichtbar.
Es stärkt die mentale Fitness von Senior:innen, aktiviert Nachbarschaften und macht das Thema „Gehirn & Gesundheit“ alltagsnah erlebbar.
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2. Ausgangslage und Motivation
Viele ältere Menschen im Knonaueramt sind allein unterwegs, haben wenig soziale Kontakte oder kaum Zugang zu Aktivierungsangeboten. Gleichzeitig wünschen sich Familien, Betreuungspersonen und Freiwillige einfache, sofort nutzbare Materialien zur gemeinsamen Aktivierung.
Die Spitex Knonaueramt hat mit dem Format Café Palaver – Spezialausgabe Gehirnjogging gezeigt, wie gross das Interesse an niedrigschwelligen Denksport- und Aktivierungsangeboten ist. (Link: https://spitexka.ch/angebot/cafe-palaver)
Dieses Potenzial möchten wir für die gesamte Region öffnen – an Orten des Alltags, nicht nur in einem geschlossenen Rahmen.
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3. Ziel des Projekts
Unser Ziel ist es:
• die mentale Gesundheit und Aktivierung im Knonaueramt sichtbar und zugänglich zu machen
• Begegnungen zwischen Generationen zu fördern
• Materialien bereitzustellen, die Angehörigen, Freiwilligen und Gemeinden helfen
• ein positives, niederschwelliges Spitex-Angebot für die Bevölkerung zu schaffen
• spielerische Gesundheitsförderung dort stattfinden zu lassen, wo Menschen sich aufhalten
Kurz: Wir bringen mentale Aktivierung zu den Menschen – kostenlos, spontan und alltagsnah.
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4. Zielgruppen
• Senior:innen im gesamten Knonaueramt
• Angehörige und Betreuungspersonen
• Freiwillige und Besuchsdienste
• Gemeinden, Bibliotheken, Cafés und öffentliche Treffpunkte
• Schulklassen für Generationenprojekte
• sozial isolierte Menschen oder Personen mit geringem Zugang zu Angeboten
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5. Projektaufbau – die drei Module
Modul 1: Gedächtnispostkarten-Serie „Hallo Nachbar*in!“
Eine Serie von 12 liebevoll gestalteten Postkarten mit kurzen, abwechslungsreichen Denksportaufgaben – jeweils mit lokalem Bezug (Bild, Begriff, Geschichte).
Die Karten werden in allen Gemeinden aufgelegt, verteilt oder im Rahmen von Aktivitäten mitgenommen.
Nutzen: einfache Aktivierung, Freude, niederschwellige Begegnung, hoher Wiedererkennungswert.
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Modul 2: Offene Rätseltische
An öffentlich zugänglichen Orten wie Bibliotheken, dem Café Palaver, Restaurants oder Gemeindehäusern entstehen kleine Spitex-Rätselstationen.
Jeder Rätseltisch enthält:
• ein Rätsel-Ordner zum Durchblättern
• die monatlichen Gedächtnispostkarten
• Stifte
• Mini-Challenges
• einen Tischaufsteller mit Anleitung und kleinem Gästebuch
Nutzen: spontane Aktivierung, soziale Kontakte, sichtbare Präsenz im Alltag.
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Modul 3: Memory-Box „Gemeinsam erinnern“
Boxen zum Ausleihen für Familien, Freiwillige, Besuchsdienste oder Schule-Senioren-Projekte.
Inhalt:
• Bildkarten aus der Region
• Gedächtnisaufgaben
• Alltagsgegenstände zur Biografiearbeit
• einfache Aktivierungsübungen
• kurze gemeinsame Spiele
Variante „Standard“, „Erinnerung“ und „Generationen“.
Nutzen: Unterstützung Angehöriger, Aktivierung zuhause, Förderung des Dialogs.
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6. Wirkung für die Region
• fördert mentale und soziale Gesundheit
• stärkt Nachbarschaft und Zusammenhalt
• schafft neue Begegnungsorte ohne Schwelle
• entlastet Angehörige und Freiwillige
• bringt Gemeinden, Gewerbe und Spitex zusammen
• stärkt das positive, lebensnahe Bild der Spitex Knonaueramt
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7. Innovation & Gemeinnützigkeit
Das Projekt ist innovativ, weil es mentale Aktivierung in den Alltag der Region integriert – nicht als Kurs, nicht als Therapie, sondern als spielerisches öffentliches Angebot, das jede Person spontan nutzen kann.
Es ist gemeinnützig, da es allen offensteht, kostenfrei ist und die Gesundheit und Lebensqualität fördert.
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8. Nachhaltigkeit
Alle Materialien sind mehrfach einsetzbar, erweiterbar und lassen sich jährlich wiederverwenden (neue Postkartenserien, neue Rätselinhalte). Das Projekt kann auch nach Ablauf der Förderung kostengünstig weitergeführt werden.
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9. Warum Projekt1816 dieses Vorhaben unterstützen kann
• stärkt das Gemeinwohl und die mentale Gesundheit der Bevölkerung
• verbindet Kultur, Erinnerungsarbeit, Begegnung und Prävention
• kommt vielen Gemeinden im Knonaueramt zugute
• ist kosteneffizient, stark sichtbar und einfach umsetzbar
• passt hervorragend zu bereits geförderten Projekten im sozialen und kulturellen Bereich