Neuigkeiten zu umgesetzten Projekten

Drei regionale Vorhaben sind umgesetzt: das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie von Acker Schweiz, das Kulturprojekt «Wädi jodled!» des Männerchors Hütten sowie ein neues E-Piano für den chor rezeptfrei Wädenswil. Damit werden Projekte unterstützt, die Wissen vermitteln, Menschen verbinden und das kulturelle Leben in der Region bereichern.

 

Für eine Generation, die weiss, was sie isst! – Acker Schweiz

Mit dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie setzt sich Acker Schweiz dafür ein, Kinder frühzeitig für Natur, gesunde Ernährung und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren. Im Schulhaus Untermosen in Wädenswil werden dieses Frühjahr mindestens drei Klassen ihren eigenen Gemüseacker anlegen und bewirtschaften. Dabei erleben rund 60 Kinder unmittelbar, woher Lebensmittel kommen, übernehmen Verantwortung und lernen ökologische Zusammenhänge praxisnah kennen. Das im Regelunterricht integrierte Programm wird umfassend begleitet und unterstützt Lehrpersonen bei der Umsetzung. So entsteht ein nachhaltiger Lern- und Erfahrungsort, der Wissen vermittelt, das weit über das Klassenzimmer hinaus in die Familien und das Umfeld der Kinder wirkt.

Woman stands in a garden holding a sign that reads 'FÖRDERPROJEKT JURY-VOTING' beside children planting in the soil under a wooden frame that says 'Use Acker'.

Mit der Teilnahme an unserem Förderprojekt «Projekt1816» und der Nominierung durch die Sparcassa-Jury konnte dieses Projekt umgesetzt werden. Wir sind stolz, ein regional verankertes Vorhaben wie dieses zu unterstützen und damit einen Beitrag für unsere Gemeinschaft, die nachhaltige Entwicklung vor Ort und die Förderung kommender Generationen zu leisten.

Group of adults and children planting seedlings in a garden bed on a sunny day.     Girl in a blue jacket and cap sits beside a pink tub filled with toy gardening tools, playing in a sunny garden area.

Wädi Jodled – Männerchor Hütten

Mit «Wädi jodled!» startet der Männerchor Hütten ein besonderes Mitmachprojekt, das Schweizer Tradition, Gemeinschaft und musikalische Freude verbindet. Nachdem das Schweizer Jodeln als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde, möchte der Verein diese lebendige Volkskultur für die Bevölkerung in Wädenswil und Umgebung neu erlebbar machen.

Seit dem Frühling 2026 erhalten singfreudige Menschen die Möglichkeit, das Jodeln unter professioneller Leitung kostenlos auszuprobieren, ihre Freude am Gesang zu entdecken und in einem Projektchor mitzuwirken. Ziel ist ein grosses Folklore-Jubiläumskonzert im Mai 2027 in der Glärnischhalle, bei dem der Projektchor gemeinsam mit dem Männerchor Hütten auf der Bühne stehen wird.

Mit «Wädi jodled!» investiert der 1907 gegründete Verein nicht nur in sein 120 Jahr Jubiläum, sondern auch in die Zukunft des Jodelgesangs und der regionalen Volkskultur.

Mit ‹Wädi jodled!› wird ein wertvolles Stück Schweizer Kultur auf lebendige und zugängliche Weise weitergetragen. Es freut uns sehr, ein Projekt zu unterstützen, das Menschen aus der Region zusammenbringt.

 

Neues E-Piano für Proben und Auftritte – Chor rezeptfrei Wädenswil

Der chor rezeptfrei ist seit 1998 Teil der Wädenswiler Chorlandschaft. Rund 50 Sängerinnen und Sänger treffen sich regelmässig zu wöchentlichen Proben, Probesonntagen und einem jährlichen Probewochenende. Gemeinsam erarbeiten sie ein vielseitiges Repertoire aus Rock, Pop, Chansons und Mundart, welches sie an Konzerten und bei Auftritten präsentieren.
Dabei ist das E-Piano ein zentrales Element. Es begleitet sie in den Proben ebenso wie bei Konzerten und unterstützt die musikalische Arbeit auf unverzichtbare Weise.

Das bisheriges Roland E-Piano war technisch veraltet und nicht mehr voll funktionstüchtig. Mit dem neuen E-Piano kann der Chor nun die Probenarbeit fortführen und auch künftig musikalische Qualität und Freude am gemeinsamen Singen sicherstellen. Denn Musik lebt von Verlässlichkeit – und dafür braucht es einfach ein Instrument, auf das man sich jederzeit verlassen kann.
Die Sparcassa 1816 freut sich, den chor rezeptfrei mit dem neuen E-Piano zu unterstützen und damit das gemeinsame musikalische Schaffen zu fördern.

Goldvreneli für glückliche Gewinner

Im Zuge des Community-Votings bei der 4. Runde unseres Förderprojekts «Projekt1816»
bestand für die Voterinnen und Voter die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen und
ein 20er Goldvreneli zu gewinnen. Unter den 2’375 berechtigten Stimmen entschied nun das
Los.

 

Einer der Gewinner ist Joris Schweiger, der in Obfelden aufgewachsen ist und heute in
Zürich lebt. Seine Verbindung zum Knonauer Amt ist aber stets geblieben – nicht zuletzt
durch seine Familie, die dort lebt. Den Anstoss zur Teilnahme am Voting erhielt er über seine
Tante, die selbst ein Projekt eingereicht hatte. «Ich habe abgestimmt und danach die finale
Rangliste verfolgt», erzählt er. Dass er nun selbst zu den Gewinnern gehört, freut ihn
besonders – zumal es sein erstes Goldvreneli ist.

Natalie Sigg, Stv. Direktorin, und Joris Schweiger bei der Übergabe in Affoltern am Albis.

 

Auch Monica Brunschwiler, ursprünglich aus Süditalien, und seit über 20 Jahren in der
Region Wädenswil wohnhaft, zählt zu den glücklichen Gewinnerinnen. Eine Freundin, deren
Kinder im Seeclub aktiv sind, hat sie auf das Voting hingewiesen und hat dann die
Abstimmung aufmerksam mitverfolgt. Ihre Stimme galt natürlich dem Projekt des Seeclubs
Wädenswil. «Noch nie habe ich etwas in dieser Grössenordnung gewonnen – ich freue mich
wirklich riesig», sagt sie. Für sie ist das Goldvreneli ein besonderer Gewinn. «Das
«Projekt1816» ist eine tolle Sache – mit den grosszügigen Fördergeldern können Ideen und
Träume umgesetzt werden», so Monica Brunschwiler.

Monica Brunschwiler und Ivo Peyer, Mitglied der Geschäftsleitung, bei der Übergabe in Wädenswil.

 

Wir gratulieren den beiden Gewinnern nochmals herzlich zum Gewinn der 20er-Goldvreneli
und wünschen Ihnen viel Freude damit.

Im September 2026 geht es bereits in die 5. Auflage von «Projekt1816». Wir sind jetzt schon
sehr gespannt, welche grossartigen Ideen und Projekte dann eingereicht werden.

Neue Headsets für den Vocal Cord

Durch 924 Stimmen beim Community-Voting  konnten sich die Mitglieder des Vocal Cord das Fördergeld für ihre neuen Headsets sichern und bei ihrem Musical “Komplett Lackiert” bereits einsetzen.

Dank der Teilnahme am «Projekt1816» erlangt das einzigartige Ensemblekonzept des Chors Vocal Cord nun seine volle Wirkungskraft. Jede Rolle wird hörbar, und das Publikum erlebt die Inszenierung so, wie sie gedacht ist. Laut, klar und berührend.

Die neuen Headsets für alle Darsteller*innen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sorgen nicht nur für beste Verständlichkeit, sondern vermitteln den gelebten Teamspirit des VocalCords überhaupt erst richtig. Denn das musikalische Konzept lebt von Gleichberechtigung und Engagement jedes einzelnen Mitglieds.

Der VocalCord wurde 1999 von ehemaligen Sängerinnen und Sängern der Musikschule Knonaueramt gegründet und ist ein gemischter Erwachsenenchor mit Mitgliedern unterschiedlichster Hintergründe. Alle zwei Jahre bringt der Verein ein gemeinschaftliches Musical auf die Bühne, das von den Mitgliedern selbst mitgestaltet und organisiert wird – von Choreografie über Kostüme bis zum Bühnenbild. Dieses Engagement verleiht dem Chor eine authentische und unverwechselbare Atmosphäre, die auch auf der Bühne spürbar ist.

Die Sparcassa 1816 freut sich sehr, dieses engagierte Team durch den Förderbeitrag von «Projekt1816» für die neuen Headsets zu unterstützen. Vom perfekten Klang durften wir uns bei der ersten Aufführung des aktuellen Stücks «Komplett lackiert!» auch persönlich überzeugen. Bravo! Wir gratulieren herzlich zu diesem gelungen Musical.

 

Die Community hat entschieden!

Gespannt haben wir auf das Ergebnis des Community-Votings gewartet, nun stehen die Projekte fest, die am meisten Stimmen erhalten haben und somit von der Sparcassa 1816 im Rahmen des Förderprojekts “Projekt1816” finanziell unterstützt werden.

Wir gratulieren den Antragstellerinnen und Antragstellern von Herzen zu ihrem Erfolg und freuen uns mit ihnen. Allen Voterinnen und Votern danken wir fürs Mitmachen und ihren Beitrag zugunster unserer Region. Die Abstimmung war erneut bis zum Schluss mehr als nur “spannend”. 

Die Projekte, die durch die meisten Stimmen nun den gewünschten Fördergeldbeitrag erhalten, stellen wir Ihnen hier vor:

Die Sparcassa-Jury hat entschieden – diese sechs Projekte werden bereits unterstützt

23 attraktive Projekte wurden bis zum 31. Dezember 2025 eingereicht, sechs davon hat die Jury der Sparcassa1816 bereits auserkoren. Diese Herzensprojekte werden nun mit insgesamt CHF 39’200 unterstützt.

Wir gratulieren den Antragstellerinnen und Antragstellern ganz herzlich und stellen Ihnen diese sechs Projekte kurz vor:

Neue Tonanlage für das Kino SchlossCinema in Wädenswil

Mit 1’067 Stimmen hatte der Verein SchlossCinema die meiste Unterstützung im Community-Voting erreicht und konnte sich somit ein Fördergeld von CHF 17’000 sichern. Das von der Sparcassa 1816 bereitgestellte Fördergeld ermöglicht dem Verein die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Tonanlage.

 

Vlnr: Res Müller und Sabrina Lejeune vom Verein SchlossCinema, Markus Schinabeck und Felix Kuhn von Audio-Ciné AG

Der glückliche Gewinner des Goldvreneli

Die Teilnahme am Community-Voting und dem Wettbewerb von «Projekt1816» wird belohnt: Der strahlende Gewinner mit seinem 20er-Goldvreneli im Wert von aktuell rund CHF 530

Auch dieses Mal hat der Zufallsgenerator entschieden – der glückliche Gewinner ist Pippin Lechner aus Affoltern am Albis. Er ist damit der erste Gewinner des 20er-Goldvreneli aus dem Säuliamt.

 

Natalie Sigg, Mitglied der Geschäftsleitung, und Pippin Lechner

«Das Goldvreneli ist das Beste, was ich jemals gewonnen habe», sagt Pippin Lechner und war sehr stolz, als er die Goldmünze in der Bankfiliale in Affoltern am Albis entgegennahm. Pippin ist noch Schüler und macht in zwei Jahren seine Matura. Wie es danach weitergeht, weiss er noch nicht so genau – entweder gleich ins Militär oder doch erst mit dem Studium starten.

In seiner Freizeit ist Pippin Lechner ein aktives, engagiertes Pfadi-Mitglied und betreut mit 2 weiteren jungen Leitern jeden Samstag eine Gruppe von 11 Pfadi-Kindern. Dass er seine Stimme beim Community-Voting für das Projekt «Neue Elektroausstattung für das Pfadiheim» des Heimverein Pfadi Säuliamt abgegeben hat, war Ehrensache. Bei den Renovationsarbeiten des Pfadiheims hat er sogar tatkräftig mitgeholfen.

«Das Voting war bis zum Ende spannend» sagt Pippin Lechner. Jeden Tag haben sie mitverfolgt, wie der aktuelle Voting-Stand war – vor allem zum Ende hin – und Freunde, Familie und Mitschüler wurden dazu animiert, ihre Stimme für «das Pfadi-Projekt» abzugeben. Am Ende hat sich der Einsatz gelohnt und das Pfadiheim hat das gewünschte Fördergeld für die «Neue Elektroausstattung» erhalten.

Wir gratulieren Pippin Lechner nochmals herzlich zum Gewinn des 20er-Goldvrenelis und wünschen ihm viel Freude damit und alles Gute für die Zukunft.

Schon bald startet die 4. Auflage des Förderprojekt «Projekt1816». Am 1. September 2025 ist es wieder soweit und Ihre Herzensprojekte warten auf ihre Einreichung.

Die Community hat entschieden!

Gespannt haben wir auf das Ergebnis des Community-Votings gewartet, nun stehen die Projekte fest, die am meisten Stimmen erhalten haben und somit von der Sparcassa 1816 im Rahmen des Förderprojekts “Projekt1816” finanziell unterstützt werden.

Wir gratulieren den Antragstellerinnen und Antragstellern von Herzen zu ihrem Erfolg und freuen uns mit ihnen. Allen Voterinnen und Votern danken wir fürs Mitmachen und ihren Beitrag zugunster unserer Region. Die Abstimmung war bis zum Schluss mehr als nur “spannend”. 

Wir stellen Ihnen hier die Projekte vor, die durch die meisten Stimmen den gewünschten Fördergeldbeitrag erhalten:

Die Sparcassa-Jury hat entschieden – diese neun Projekte werden unterstützt

Bis zum 31. Dezember 2024 wurden 25 attraktive Projekte eingereicht, neun davon hat die Jury der Sparcassa1816 bereits auserwählt. Diese Projekte werden mit insgesamt CHF 38’500 unterstützt.

Wir gratulieren den Antragstellerinnen und Antragstellern ganz herzlich und stellen Ihnen die neun Projekte hier kurz vor:

Neu Ausrüstung für die Volleyball Jugend in Richterswil

Volleyball liegt voll im Trend und die Jugendlichen in Richterswil gehen diesem Sport mit Begeisterung nach.

Neuinstrumentierung der Jungtambouren

Der Tambourenverein in Wädenswil bildet derzeit an die 40 junge Talente in der Kunst des Trommelns aus. Es ist aber nicht nur ein Verein – wenn man sie live erlebt, spürt man, dass sie wie eine grosse «Familie» sind. Die jungen Talente wurden am Samstag, 7. September 2024, zum Start ihres Probewochenendes, mit den neuen Trommeln ausgestattet.

DANCEPOT – Tanzshow “Puzzle”

Über 100 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 15 Jahren zaubern eine fantasievolle Tanzshow auf die Bühne.

ALLE WIR FESTIVAL

Das «ALLE WIR FESTIVAL» ist ein Ort der Begegnung und des Wissensaustausches. Dieses kulturelle Projekt wurde von der Sparcassa Jury als eines der Juryprojekte auserwählt.

Streicherquartett für den VocalCord

«Die Streicher für den VocalCord» wurde als eines von 8 Förderprojekten von der Jury der Sparcassa 1816 ausgewählt. Mit dem gewünschten Förderbetrag von CHF 4’000 konnte das gewünschte Streichquartett engagiert werden.

Die Community hat entschieden!

Gespannt haben wir auf das Ergebnis des Community-Votings gewartet, nun stehen die Projekte fest, die am meisten Stimmen erhalten haben und somit von der Sparcassa 1816 im Rahmen des Förderprojekts “Projekt1816” finanziell unterstützt werden.

Wir gratulieren den Antragstellerinnen und Antragstellern von Herzen zu ihrem Erfolg und freuen uns mit ihnen. Allen Voterinnen und Votern danken wir fürs Mitmachen und ihren Beitrag zugunster unserer Region. Die Abstimmung war bis zum Schluss mehr als nur “spannend”. 

Am meisten Stimmen erhalten haben:

Die Sparcassa-Jury hat entschieden – diese acht Projekte werden unterstützt

27 attraktive Projekte wurden bis zum 31. Dezember 2023 eingereicht, acht davon hat die Jury der Sparcassa 1816 bereits auserkoren. Sie werden mit insgesamt CHF 39’018.- unterstützt. Wir gratulieren den Antragsstellerinnen und Antragsstellern herzlich und stellen Ihnen die acht Projekte hier gerne kurz vor.

Der Hundezirkus begeisterte in Richterswil

Tiere machen glücklich. Dies wurde an diesem sonnigen Juni-Nachmittag im Alterszentrum Wisli in Richterswil erneut klar. Der Hundezirkus Richterswil war zu Gast – und lockte viele, vor allem Bewohnerinnen, aber auch einzelne Männer auf die schöne Terrasse.

Die sechs Hunde sorgten schon für gute Stimmung, bevor sie überhaupt mit ihren Kunststücken loslegten. Wie immer liessen sich die Damen des Hundezirkus‘ nämlich viel Zeit, um mit ihren Vierbeinern die Zuschauerinnen und Zuschauer einzeln zu begrüssen. Diese streichelten die Hunde strahlend, gaben ihnen Leckerli und nahmen die Kleineren sogar auf den Schoss.«Die Freude der Menschen zu spüren, ist für uns bei unseren Auftritten immer das Schönste», sagt die Mitgründerin des Hundezirkus’, Brigitte Meier. «Da kommen Emotionen hoch, die die Zuschauerinnen und Zuschauer vielleicht schon lange nicht mehr erlebt haben.» Vor allem bei Auftritten in Altersheimen – insbesondere bei Personen mit Demenz-Erkrankung – spüre man dies deutlich. «Es gab sogar schon Menschen, die plötzlich zu sprechen begonnen haben, obwohl sie davor über Monate kein Wort mehr gesagt hatten. Das ist für uns der größte Lohn.»

Als die vier Dackel und ihre beiden grösseren Artgenossen schliesslich vorführten, was sie mit ihren Besitzerinnen viele Wochen und Monate lang eingeübt hatten, war die Begeisterung gross.

Die einäugige Bulldogge Trudi sprang durch einen Reifen, Dackel Gioia brachte den Zuschauerinnen gelbe Rosen und Buffy zeigte durch gezieltes Bellen, dass er richtig gut rechnen kann. Dass nicht jedes Kunststück auf Anhieb funktionierte, war kein Problem. Die Hunde verzauberten ihr Publikum mit so viel Charme, dass man ihnen gerne noch bei einem zweiten oder dritten Versuch zuschaute.

Der Hundezirkus verlangt für seine Auftritte nur kleine Gagen, um seine Spesen und die Miete der Trainingshalle zu decken. Deshalb ist er zusätzlich auf Spenden angewiesen. Hier leistete die Sparcassa 1816 dieses Jahr einen grossen Beitrag. Denn der Hundezirkus wurde im Rahmen des „Projekt1816“ beim Jury-Voting nominiert und erhielt damit den gewünschten Förderbeitrag von CHF 5000.–. So konnte der Hundezirkus neue Auftrittsmateriealien anschaffen, zum Beispiel ein neues Hundehäuschen. Auch bekam jeder Hund ein schönes Namensschild und einen Teppich. «Das macht unsere Auftritte noch persönlicher und professioneller», sagt Brigitte Meier.

Davon überzeugen konnte sich an diesem Nachmittag auch Nina Züllig, Leiterin der Geschäftsstelle Richterswil der Sparcassa 1816. Sie war gerührt ob der grossen Freude, die der Hundezirkus bei den Wisli-Bewohnerinnen und -Bewohnern auslöste. «Dieses schöne Erlebnis wird ihnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben – und mir auch.»

Mit 60 plus zum ersten Mal auf der Theaterbühne

Das Wädenswiler «Theater 60 plus» erreichte beim Community-Voting des «Projekt1816» die drittmeisten Stimmen und wurde von der Sparcassa 1816 finanziell unterstützt. Nun wurde das erste Stück des Laientheaters aufgeführt – vor vollem Saal.

Wie das Ende des Berufslebens das Zusammenleben gefährden kann, darum geht es im ersten Projekt von «Theater 60 plus», das unter anderem durch die Unterstützung der Sparcassa 1816 zustande gekommen ist. Es hat beim Community-Voting des «Projekt1816» gepunktet und durfte von einem finanziellen Beitrag von CHF 6’500.– profitieren.
Zehn Laien im Pensionsalter nahmen die neue Herausforderung an und wagten sich unter der Leitung von Léa Blumer-Comfort auf die Theaterbühne. Mit Erfolg: Der Heubühnensaal im Wädenswiler Neuguet war bei allen fünf Vorstellungen des Stücks «Bernhard» ausverkauft.
 
Die Motivation der zehn Schauspielerinnen und Schauspieler spürte man bereits während der ersten Minuten. Die Texte waren perfekt einstudiert, die Lieder, ob Soli oder im Ensemble, überzeugten zusammen mit der Klavierbegleitung von Léa Blumer-Comfort und der sehr passend gewählten musikalischen Begleitmusik. Das Publikum durchlebte in Wellenform, Humor, Wehmut, Dramatik und Melancholie und bedankte sich zum Ende mit einer Standing Ovation.

Nicole Weber gewinnt das Goldvreneli beim Community-Voting

Natalie Sigg, Mitglied der Geschäftsleitung der Sparcassa 1816, brauchte mehrere Anläufe, bis sie Nicole Weber über ihren Wettbewerbsgewinn informieren konnte. Ihre Mails blieben zunächst nämlich unbeantwortet. «Ich dachte, es seien Phishing-Mails und man wolle mich reinlegen», sagt Nicole Weber lachend. Sie habe gar nicht gewusst, dass man an einem Wettbewerb teilnehme, wenn man bei Projekt1816 für sein Lieblingsvorhaben abstimme. Ausserdem sei sie zum Zeitpunkt, als die Sparcassa 1816 sie erreichen wollte, nicht in der Region gewesen. «Ich befand mich gerade auf meiner dreimonatigen Reise durch Asien. Dort habe ich von Zuhause nicht viel mitbekommen.» Eine Freundin habe sie gebeten, ihrem Projekt die Stimme zu geben. Diesen Gefallen hat sie ihr getan – und damit prompt das 20er-Goldvreneli im Wert von über CHF 360.- gewonnen.

Mehr als 4400 Personen haben beim Community-Voting des Projekt1816 mitgemacht. «Dass so viele abgestimmt haben, freut uns sehr», sagt Natalie Sigg. «Es zeigt, wie attraktiv die eingereichten Projekte waren und bestärkt uns darin, die Bevölkerung mitentscheiden zu lassen, welche Vorhaben wir unterstützen. Denn niemand weiss besser, was der Region gut tut, als die Menschen, die hier leben.»
Und für wen hat Nicole Weber abgestimmt? Sie schmunzelt: «Für den Bauspielplatz Affoltern. Das darf ich als Wädenswilerin aber nicht zu laut sagen.»

Der Zirkus, der Herzen öffnet

Der Hundezirkus aus Richterswil ist eines der Projekte, welches von der Jury der Sparcassa 1816 auserkoren wurde. Er wird mit CHF 5‘000 unterstützt. Wir waren bei einer Probe dabei – und haben uns sofort in die herzigen Vierbeiner verliebt.

«Jööö» ist der Ausdruck, den man an diesem Nachmittag in der Hundehalle am häufigsten hört. Es sind zwar nur zwei Kinder bei der Probe des Hundezirkus’ aus Richterswil anwesend, bei diesen aber ist die Freude riesig.

Die acht Hunde – vier davon sind Dackel – lassen jedes Herz höherschlagen. «Das ist bei unseren Auftritten immer das Schönste», sagt die Mitgründerin des Hundezirkus’, Brigitte Meier. «Es werden Gefühle geweckt, die die Zuschauerinnen und Zuschauer vielleicht schon lange nicht mehr erlebt haben.» Vor allem bei Auftritten vor Kindern und in Altersheimen – insbesondere bei Personen mit Demenz-Erkrankung – spüre man dies deutlich. «Es gab sogar schon Menschen, die plötzlich zu sprechen begonnen haben, obwohl sie davor über Monate kein Wort mehr gesagt hatten. Das ist für uns der größte Lohn.»